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Kinder beschreiben ihre Wunschstadt Herborn

Kim Willems produziert mit 10 Teilnehmern fantastisches Hörspiel 

Der "Hessische Kulturkoffer" ermöglichte uns, in diesem Jahr den Frankfurter Regisseur Kim Willems zu engagieren. Bis kurz vor dem Projektstart haben wir noch gezittert, denn das Herborner Ordnungsamt musste - wegen Corona-Vorschriften - noch seine Zustimmung geben. Als die kam, brauchten wir nicht einmal mit Flyern zu werben. Es genügten Ankündigungen im Herborner Tageblatt und dem Herborner Anzeiger und der Workshop war voll.

Nach dem die Formalitäten bei einem ersten Treffen geklärt waren, schlugen wir unser Lager im so genannten Richterturm neben dem neuen Festplatz auf. Der Wirt des mexikanischen Restaurants "Tassili" erlaubte uns, dort das Hörspiel zu entwickeln, zu proben und mitunter laut zu brüllen. Damit die Kids bei Kräften blieben, gab es Brötchen, Obst und Kuchen. 

Kim zog mit den Kindern durch die Stadt, hier und da und dort blieben sie stehen, um Geschichten zu erfinden, vom Corona-Monster, von der Katzen-Marie und dem Bären. Später wurden die Texte mit Kims Hilfe zu Papier gebracht. Zwischendurch schulten die Kinder ihre Stimmen wie große Schauspieler und lernten Aufmerksamkeitsübungen kennen. Alles mit großem Ernst und viel Spaß. Am Wochenende erarbeitete der Regisseur aus den Texten der Kinder das Drehbuch.

Am Dienstag und Mittwoch ging es nach Fleisbach zu Thomas Kaulich (TSK). Er hat dort ein Studio, in dem die Kinder die Texte ins Mikrofon sprachen. Am Freitag werden noch einige Geräusche aufgenommen, die zum Hörspiel passen. Dann wird Kim das Ergebnis "schneiden", das heißt, Texte und Geräusche zu einem fertigen Hörspiel verarbeiten. Wir sind sehr auf das Ergebnis gespannt! 

Und eines ist klar: Den Kim wollen wir wieder in Herborn haben. Vielleicht schon im kommenden Jahr. 

Toni bei der Arbeit.
Foto: Thomas KaulichToni bei der Arbeit. Foto: Thomas Kaulich

Anton war mit viel Engagement im Studio von Thomas Kaulich bei der Sache. 
Foto: Thomas KaulichAnton war mit viel Engagement im Studio von Thomas Kaulich bei der Sache. Foto: Thomas Kaulich